Ausgehend von einem konzeptuellen, kontextbasierten Blickwinkel bewegen sich meine künstlerischen Arbeiten an Grenzen von Sichtbarkeit und latenter Existenz.
Ordnungs- und Verweisstrukturen werden hinterfragt und neue Möglichkeiten der Bezugnahmen entwickelt. Fokus meiner künstlerischen Auseinandersetzung ist das Schaffen von Zugängen zu einem Themengebiet durch das Gestalten und Entwickeln visueller, sowie theoretischer Netzwerke aus Relationen und Referenzen.
Bereits existierende Bewertungssysteme, hierarchische Strukturen sowie Konnotationen und deren Wirkweisen und Einflüsse innerhalb eines gesellschaftlichen Kontexts zu untersuchen - und in Bezug dazu - Möglichkeiten individueller Einflussnahmen auszuloten und diese mit künstlerischen Mitteln sichtbar zu machen, ist Schwerpunkt meiner Arbeit. Verbunden damit ist das Hinterfragen des Kunstsystem selbst, seiner Produktionsbedingungen und der Rolle des Künstlers/der Künstlerin.
Meine, meist ortsspezifischen Arbeiten bestehen aus mehrschichtig angelegten Installationen. Referenzielle Settings werden durch die Kombination verschieder Medien wie Video, Fotografie, Text und partizipatorischer Elemente hergestellt. Bezugnahmen auf aktuelle Diskurse und Theorien sowie der Einbezug einer breiteren Öffentlichkeit sind wesentliche Bestandteile meiner Arbeit. Zusätzlich arbeite ich in Kooperationen mit anderen Künstler/innen, Wissenschaftler/innen und Theoretiker/innen.